Der Niedergang des Journalismus am Beispiel: Ulrich Ladurner

Es ist inzwischen einfach nur noch unfassbar, was die Qualitätspresse so von sich gibt, um flüchtende Menschen zu bekämpfen, damit die globale kapitalistische Ausbeutung beibehalten werden kann

Zitat: „Die Menschenschmuggler sind bereit, Tausende im Meer ertrinken zu lassen, und weil die EU das nicht zulassen darf, machen diese Verbrecher prächtige Geschäfte.“

Das ist der einzige (!) Satz im gesamten Bericht, den ich unterschreiben würde. Aber das Fazit daraus, nämlich dass man die Schmuggler per Kriegsschiffe (!) bekämpfen soll, an Menschenverachtung kaum noch zu übertreffen. Versetzt euch nur mal 30 Jahre zurück, tausende wollen wegen der herrschenden Zustände aus der DDR fliehen. Und alles, was DIE ZEIT „Journalist“ Ulrich Ladurner dazu geschrieben hätte, ist: „Stellt Panzer vor die Grenze! Die Menschenschmuggler verstehen die Sprache der Gewalt.“

Unfassbar.

Der Rest vom Bericht ist dann nach der „Logik“ Veröffentlicht am Kategorien Niedergang des Journalismus

Ein Gedanke zu „Der Niedergang des Journalismus am Beispiel: Ulrich Ladurner“

  1. „Etwas, was sich mit dem Beruf eines Journalisten absolut nicht vereinbaren lässt.“
    Es ist die gesamte sogenannte „Qualitäts“-Presse die solch unreflektiertes und stumpfsinniges von sich gibt. Sowas wäre als Einzelmeinung noch erklärbar, aber das erstreckt sich über alle MSM.
    Würde die über die Ursachen der Massenflucht schreiben, müssten sie ja die Handlungen westlicher Regierungen und die dahinter stehende Finanzmafia als Quelle allen Übels benennen.

    Solche Meldungen lassen die Verlogenheit und Skrupellosigkeit „unserer“ angeblich freien Presse erkennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.